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Reiseübersicht
| Alter: | 6 - 15 Jahre |
| Unterkunft: | Jugendgästehaus |
| Verpflegung: | Selbstverpflegung |
| Betreuung: | mit Betreuung |
| Reiseveranstalter: | Leuchtturm Thüringen e.V |
Herbstferienlager auf der Sonneninsel
Inmitten eines Naturschutzgebiets an der nördlichsten Ecke der Insel Usedom befindet sich unser Feriencamp. Umgeben von malerischen Wäldern und Wiesen in der Nähe des Cämmerersees, bietet unser weitläufiges Gelände zahlreiche Möglichkeiten für Abenteuer. Hier gibt es einen Fußballplatz, ein Volleyballfeld und eine gemütliche Chill-Lounge mit einem Platz für Lagerfeuer. Unser Ferienhaus verfügt über 15 Zimmer, die zwischen 2 und 6 Betten bieten, während sich die Duschen und WCs auf den Fluren befinden.
Dein Abenteuer auf der Sonneninsel Usedom
Unser Angebot geht weit über einfache Strandspaziergänge und Muschelsammeln hinaus... In unserem Herbstcamp erwartet euch ein spannendes Programm. Wir werden die Phänomenta entdecken, ein faszinierendes Experimentarium in Peenemünde, das mit zwei Gebäuden voller interaktiver Experimente und einer beeindruckenden Lasershow begeistert. Peenemünde gilt als Geburtsstätte der Raketentechnik, hier wurden im Dritten Reich die ersten Raketen der Welt entwickelt und getestet. Einige Relikte aus dieser Zeit sind noch sichtbar, darunter das massive Heizwerk, das Raketenzentrum, der flutbare Flugplatz und das Raketenmuseum. Wer Interesse hat, kann diese Orte besichtigen. Begleitet uns auf der nächtlichen Suche nach Bernstein und genießt danach am Lagerfeuer unseren selbstgemachten Kinderpunsch.
Gemeinsam werden wir die Insel erkunden. Ihr werdet das wunderschöne Seebad Zinnowitz mit seiner Seebrücke besuchen, die historische Bäderarchitektur bewundern und die Tauchglocke bestaunen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr sogar selbst untertauchen, sofern ihr euer Taschengeld dafür einsetzen wollt. Außerdem gibt es tolle Einkaufsmöglichkeiten. Bei einem Ausflug nach Koserow habt ihr die Gelegenheit, den höchsten Punkt der Insel und die schmalste Stelle zu entdecken. An dieser Stelle ist die Insel bereits zweimal auseinandergebrochen. Karls Erdbeerhof lockt nicht nur mit vielen süßen Angeboten, sondern auch mit attraktiven kostenlosen Spielmöglichkeiten und der beliebten Kartoffelrutsche.
Zubuchbare Ausflüge
Dein Jugendprogramm: Spannende Ausflüge und Abenteuer!
Action und Spaß im Molo Aquapark Swinemünde
Lust auf einen Tag voller Wasserspaß, Abenteuer und Entspannung? Dann steig in unseren Schienenbus und begleite uns nach Swinemünde, dem angesagten Badeort auf der polnischen Seite von Usedom! Hier erwartet dich nicht nur ein lebhaftes Seebad mit viel Shopping und Streetfood, sondern vor allem: der neue Molo Aquapark – ein wahres Highlight für Wasserliebhaber und Wellness-Fans.
Was dich im Aquapark erwartet:
Im Erlebnisbad wird es nie langweilig: Teste deinen Adrenalinspiegel auf den zwei Reifenrutschen oder der rasanten Turborutsche – jede mit eigener Steigung und Schwierigkeitsgrad. Du möchtest es lieber gemütlich angehen? Dann gönn dir das Relaxbecken mit Wasserpilz, Luft-Geysir, Massageliegen und Wassermassagen. Auch ein großes Sportbecken steht bereit, falls du richtig Bahnen ziehen möchtest.
Für die jüngeren Gäste oder einfach für den Spaß zwischendurch gibt es die Pirateninsel, Strömungskanäle, einen spritzigen Sturzbach und sprudelnde Whirlpools.
Du stehst auf noch mehr Action? Dann schau dir die Indoor-Surfanlage an oder entspanne dich in der modernen Saunalandschaft (Achtung: nicht im Eintrittspreis enthalten).
Nach dem Badevergnügen:
Swinemünde ist bekannt für seine lebhafte und bunte Innenstadt – ideal zum Bummeln oder um auf dem berühmten Polenmarkt ein paar coole Schnäppchen zu ergattern. Ob Süßigkeiten, Mode oder Souvenirs – hier findest du (fast) alles.
Wichtig: Da Swinemünde im polnischen Teil von Usedom liegt, benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Kinderpass!
Leistungen
- Übernachtungen in Jugendherberge
- Vollverpflegung
- Basisprogramm ( nicht enthalten sind spezial Programme und bestimmte Ausflüge)
- 24 Std Betreuung
Fragen und Antworten
Der Begriff „Feriencamp“ bezieht sich nicht nur auf die Veranstaltung selbst, sondern auch auf die Einrichtung, in der diese Aktivitäten stattfinden.
Wie entstanden Feriencamps? Sie haben eine lange Geschichte. Schon im 18. Jahrhundert organisierten Philanthropen ähnliche Reisen, um Kindern das Lernen durch praktisches Erleben zu ermöglichen. Ab dem frühen 20. Jahrhundert wurden Ferienlager Teil der Jugendbewegung, wie etwa beim Wandervogel oder in linken Jugendorganisationen. Die Teilnehmer zogen oft durch das Land und ins benachbarte Ausland, wobei sie ihre Ausrüstung, wie Kochutensilien, selbst trugen. Eine helfende Mutter, die das Gepäck mit dem Auto transportierte, gab es nicht. Die Übernachtung fand in Zelten oder im Heu bei Bauern statt. Bald entstanden zahlreiche Herbergen, die sich auf die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen spezialisierten, wie zum Beispiel Jugendherbergen. Leider ist die Anzahl solcher Einrichtungen in den letzten 30 Jahren stark zurückgegangen. Viele der schönsten Orte mussten dem Kommerz weichen oder wurden zu Hotels umfunktioniert. Auch bei den Jugendherbergen ist ein Trend zu erkennen, die Objekte zwar zu modernisieren, jedoch die Preise auf ein Niveau zu erhöhen, das Kinder- und Jugendreisen stark einschränkt. So liegt der Tagessatz in den Jugendherbergen der Ostseebäder in Mecklenburg-Vorpommern mit Vollpension häufig über 40 €, was nur von Familien zu finanzieren ist. Zudem wurden viele einfachere Herbergen geschlossen, die gute Voraussetzungen für die Jugendarbeit boten. Die Blütezeit der Ferienlager war jedoch zweifellos in der DDR, wo fast jedes Unternehmen ein eigenes Ferienlager besaß, oft in den schönsten Regionen des Landes. Die Eltern zahlten für bis zu 14 Tage häufig weniger als 20 Mark, was sich jeder leisten konnte. So wurden Ferienlager für viele Kinder zum festen Bestandteil des Jahres. Sie prägten die Teilnehmer in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und förderten deren Selbstständigkeit sowie die Fähigkeit, sich in eine Gemeinschaft zu integrieren.
Zeltlager sind heutzutage nahezu verschwunden. Die Pfadfinder und die Naturfreunde-Jugend nutzen sie jedoch weiterhin für ihre Vereinsziele. Wir setzen meist auf Jugendherbergen oder die Einrichtungen gemeinnütziger Vereine. Diese Häuser wurden in den letzten Jahren modernisiert. Die Sanitäranlagen sind überall auf den neuesten Stand gebracht worden. In einigen Fällen befinden sich die Sanitäranlagen direkt im Zimmer, andernfalls findet man sie auf dem Flur. Die Unterbringung erfolgt überwiegend in Mehrbettzimmern, die dem Standard von Jugendherbergen entsprechen. Zudem haben alle Einrichtungen ein Außengelände mit Spielmöglichkeiten und Aufenthaltsräume für Gruppenaktivitäten.
Ein Großteil der Anbieter von Ferienlagern ist als Verein im Bereich der freien Trägerschaft der Jugendarbeit tätig. Dies liegt daran, dass Veranstalter bei Kinderreisen keine hohen Gewinne erzielen können, wie es bei Reisen für Erwachsene in der Mainstreamtouristik der Fall ist. Viele Träger, auch wir, arbeiten gemeinnützig, das heißt, sie haben keine Gewinnerzielungsabsicht. Kinderreisen sind betreuungsintensiv und erfordern eine hohe Bereitschaft, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Individualitäten der Teilnehmenden einzugehen. In den letzten Jahren ist außerdem die Anzahl der Kinder mit erzieherischen oder emotionalen Schwierigkeiten deutlich gestiegen.
Der Aufenthalt in einem Feriencamp ermöglicht Ihrem Kind, Selbstständigkeit zu erproben und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem lernen die Teilnehmenden, die oft als Einzelkinder aufwachsen, sich in einer Gruppe zu integrieren und ihre eigene Rolle zu finden. Neben der Förderung der Selbstständigkeit legen wir in unseren Camps besonderen Wert auf Bewegung an der frischen Luft, körperliche Betätigung und den interkulturellen Austausch mit anderen Kindern und Jugendlichen. In einer Zeit, in der die Mediennutzung oft zu intensiv ist, ist dies ein wichtiger Aspekt. Durch den strukturierten Tagesablauf kann zudem eine gesunde Ernährung gefördert werden, bei der die Kinder aktiv mitwirken. So haben Ihre Kinder nicht nur schulfrei, sondern auch elternfrei! Und Sie haben die Gelegenheit, unbeschwert abzuschalten und Dinge zu tun, die mit Kindern oft schwierig oder unmöglich sind.
Die Entscheidung, welches Programm Sie wählen, liegt ganz bei Ihnen und Ihrem Kind. Es ist ratsam, das Ferienlagerprogramm gemeinsam abzusprechen. Die Angebote unterscheiden sich vor allem durch verschiedene Themen und Aktionen, und auch die altersgerechte Einteilung kann durch die Programmwahl festgelegt werden. Die Programme sind so gestaltet, dass ein weniger kostenintensives Angebot nicht gleich weniger Erholung und Freude verspricht. Auch für die Teilnehmenden besteht kein Nachteil. Preisunterschiede zwischen den Programmen ergeben sich ausschließlich aus den unterschiedlichen angebotenen Aktivitäten und den spezifischen Bedingungen der jeweiligen Ferienlagerunterkunft.
Unterschiede zwischen Kinder- und Jugendferienlagern? Das Jugendferienlager ist ein umfassend betreutes Ferienlager, läuft jedoch etwas anders ab als das Ferienlager für die jüngeren Teilnehmer. Neben einer altersgerechten Betreuung erhalten die Jugendlichen mehr Mitentscheidungsrechte und Freiheiten. Die Sorgeberechtigten erteilen mit der Anmeldung zum Jugendferienlager grundsätzlich eine Ausgangsgenehmigung (maximal 2 Stunden in einem festgelegten Gebiet, keine risikobehafteten Aktivitäten wie Baden oder Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel). Damit haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich für begrenzte Zeiten (z.B. Einkäufe, Kinobesuche, Bummel durch Einkaufszonen und Malls…) ohne Aufsicht eines Betreuers zu bewegen. Falls ihr im Jugendprogramm etwas unternehmen möchtet, das nicht im offiziellen Programm steht, ist das kein Problem, solange ihr mindestens 8 Teilnehmer findet, das zusätzliche Programm aus eurem Taschengeld finanziert und keine gesetzeswidrigen Vorhaben plant (z.B. Kneipenbesuche…). Besonders bei den 12- bis 14-Jährigen sollten die Sorgeberechtigten abwägen, ob das Ferienlager oder Jugendlager besser zum Entwicklungsstand des Jugendlichen passt, und entsprechend ihre Wahl treffen.
Generell wird für Wertsachen keine Haftung übernommen, jedoch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Wertsachen bei ihrem Betreuer abzugeben. Dieser haftet dann für die ihm übergebenen Wertsachen. Dies ist auch sinnvoll bei Taschengeld, um einen Verlust auszuschließen. Zudem bieten unsere Betreuer einen Taschengeldservice an, bei dem Sie oder Ihr Kind festlegen können, wie viel Geld pro Tag ausgezahlt werden soll. Wichtig! Wertsachen, Geld, Schmuck und Dokumente bitte separat in der Reisetasche verstauen. Eine direkte Übergabe an den Betreuer am Bus ist nicht möglich!
Wenn Ihr Kind keine extremen Beeinträchtigungen hat (eventuell ärztlichen Rat einholen), ist die Reise ins Ferienlager sicher. Damit wir uns optimal auf Ihr Kind einstellen können, teilen Sie uns bitte eventuelle Besonderheiten (wie Bettnässen, Allergien, ADHS, vegetarische oder carnivore Ernährung, Essstörungen) vor Reiseantritt mit. Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein besonders geeignetes Feriencamp für Ihr Kind zu finden.
Betreuungsmehraufwand: Sollte Ihr Kind in bestimmten Situationen oder grundsätzlich mehr Betreuung benötigen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Betreuungsschlüssel für Ihr Kind situativ oder dauerhaft auf 1:2 zu senken. Die Mehrkosten werden teilweise auch von Krankenkassen, Sozial- oder Pflegekassen übernommen. Der Aufpreis beträgt ca. 15 € pro Tag.
Wenn die Selbstanreise in der Ausschreibung nicht ausgeschlossen wird, ist diese jederzeit möglich. Falls keine andere Information gegeben wird, ist eine betreute An- oder Abreise mit Bus, Bahn oder Kleinbus möglich. Die angebotenen Abfahrtsorte finden Sie zu jedem Termin in unserem Ferienlagerfinder.
Wir bitten Sie, mindestens 15 Minuten vor Abfahrt des Busses am Abfahrtsort zu sein, da die angegebene Fahrzeit die Abfahrtszeit ist, vor der noch die Gepäckabfertigung und organisatorische Dinge erledigt werden müssen. Sollte zur Abfahrts- oder Ankunftszeit noch kein Mitarbeiter von uns oder kein Bus eingetroffen sein, nutzen Sie bitte die in Ihren Reiseunterlagen angegebene Telefonnummer.
Hier gibt es sicherlich viele Fragen und schwierige Entscheidungen. Wir möchten Ihnen mit unserem Wissen gerne helfen, diese zu bewältigen. Rufen Sie uns einfach an.
Generell gilt: Nur so viel mitnehmen, wie Ihr Kind alleine tragen kann. Sofern nicht anders angegeben, reicht der normale Bedarf für Klassenfahrten. Unsere Busse fahren zwar bis zur Unterkunft, jedoch muss das Gepäck bei kurzen Strecken selbst getragen werden. Die Ausnahme bilden die Allerkleinsten, bei denen natürlich unsere Betreuer helfen. Da der Stauraum und die zulässige Achslast in den Bussen begrenzt sind, können nur zwei Gepäckstücke pro Person transportiert werden: ein Koffer mit maximal 20 kg Gewicht und ein Handgepäckstück mit maximal 5 kg. Hartschalenkoffer sind von der Beförderung ausgeschlossen. Warum wir so genau darauf achten? Der Gesetzgeber hat zum Schutz der Sicherheit von Busreisenden europaweit gültige Regelungen zur Achslastbegrenzung erlassen. Bei Kontrollen durch die Polizei würde ein Bus stillgelegt, wenn unzulässig hohe Achslasten festgestellt werden, und würde erst nach Teilentladung die Fahrt fortsetzen dürfen. Dies führt zu mehrstündigen Verspätungen für Ihre Kinder und zu zusätzlichen Kosten, die auf die Verursacher umgelegt werden. Zudem müssen wir feststellen, dass bei Jugendreisen häufig die standardisierten Gepäckfächer der Busse nicht ausreichen, obwohl für jeden Sitzplatz ein normierter Stauraum vorhanden ist. Auch dies kann zur Stilllegung des Busses führen. Wenn Sie unsicher sind, was alles in einen Koffer für ein Ferienlagerkind gehört, finden Sie einige Tipps bzw. eine kleine Packliste in Ihren Reiseunterlagen sowie in unserem Beitrag zum Thema Packliste.
- Badebekleidung
- Hausschuhe
- Kulturbeutel mit Inhalt
- warme und wetterfeste Kleidung
- festes Schuhwerk
- Wichtige Telefonnummern
- Gesundheitskarte/Kopie Impfpass
- Handtücher
- Trinkflasche
- etwas Taschengeld
- Bettwäsche oder Geld für die Ausleihe
Die Teilnehmenden werden je nach Alter, Reifegrad und persönlichen Wünschen in Gruppen eingeteilt. In den meisten von uns angebotenen Feriencamps ist zudem eine räumliche Trennung der unterschiedlichen Altersstufen vorgesehen. Dadurch werden auch verschiedene Tagesabläufe (z.B. spätere Nachtruhe für die Größeren) und eine klare Trennung der Programme ermöglicht. Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind mit einem Freund oder einer Freundin in ein Zimmer oder eine Gruppe kommt, können Sie dies im Ihnen zugesandten Teilnehmerbogen angeben.
Diese Angabe müssen Sie zusammen mit Ihrem Kind auf dem von uns zugesandten Teilnehmerbogen machen. Diese Option empfiehlt sich je nach Reifegrad vor allem für ältere Kinder. Die Ausgangserlaubnis ermöglicht es Ihrem Kind, sich bei vorheriger Abmeldung in einer Gruppe von mindestens 2 anderen Kindern ohne Begleitung eines Betreuers für einen bestimmten Zeitraum frei zu bewegen. Dies ermöglicht es Ihrem Kind beispielsweise während eines Tagesausflugs, unabhängig von der Gruppe in einem zuvor festgelegten Bereich, wie einem Einkaufszentrum, Marktplatz oder dem Bereich um das Ferienlagergelände, sich frei zu bewegen.
Unser Betreuungspersonal wird durch ständige Schulungen auf seine Aufgaben vorbereitet und qualifiziert. Die Kalkulationsgrundlage für die Reisen in Deutschland und Tschechien beträgt einen Betreuerschlüssel von 1:10 (= 1 Betreuer für 10 Kinder). Unser Team besteht vorwiegend aus Praktikanten, die ein Praktikum für die Aufnahme eines Studiums im pädagogischen, sozialpädagogischen oder sozialen Bereich absolvieren oder bereits in einem solchen Studium sind.
Eine Frage, die ungewöhnlich scheint, aber immer wieder gestellt wird: Nein, Ihr Kind benötigt kein eigenes Essbesteck.
Prinzipiell werden Mädchen und Jungen getrennt untergebracht. Auf Wunsch oder aus Gründen der altersgerechten Betreuung können Kinder oder Geschwister bis 10 Jahre zusammen (in einem Schlafraum) untergebracht werden. Während der Tagesgestaltung können auch ältere Kinder oder Jugendliche in einer Gruppe sein.
In 2-Bett-Zimmern können ältere, unterschiedlich geschlechtliche Jugendliche ebenfalls im gleichen Zimmer wohnen, wenn eine besondere Erlaubnis der Eltern vorliegt und der Veranstalter von Haftungsansprüchen befreit wird. Doppelzimmer können in vielen Ferienobjekten direkt gebucht werden.
Wetterfeste Kleidung ist ein Muss, und auch die Badehose sollte nicht fehlen. In der Vergangenheit hat es sich gerade bei den kleineren Gästen bewährt, liebgewonnene Kleidungsstücke mit dem eigenen Namen zu kennzeichnen. Bitte beachten Sie, dass pro Kind nur ein Koffer (keine Hartschalenkoffer) oder eine Reisetasche erlaubt ist.
In all unseren deutschen und tschechischen Ferienlagern gibt es Vollpension, einschließlich Getränke. Daher ist es nicht notwendig, große Mengen Taschengeld mitzuführen. Dennoch gibt es Bedürfnisse, die nicht durch uns abgedeckt werden, wie Eis, Cola, Limonade, Postkarten und Andenken… Für die Höhe des Taschengeldes sprechen wir keine Empfehlungen aus. In der Vergangenheit waren bereits alle Taschengeldhöhen von 0 € bis 400 € vertreten. Entscheiden Sie bitte selbst. Erfolg und Freude in einem Ferienlager hängen nicht von der Höhe des Taschengeldes ab. Wir bieten einen Taschengeldservice durch unsere Betreuer an, bei dem Sie oder Ihr Kind festlegen können, wie viel Geld pro Tag ausgezahlt werden soll.
Fundsachen können 14 Tage nach Ende der Sommerferien in unserem Büro in Erfurt abgeholt werden. Unter Umständen ist es notwendig, dass Fundsachen auf eigene Kosten per Post zugestellt werden. Dies betrifft insbesondere Wertsachen, die bei der An- oder Abreise abhanden kommen. Anfragen zu Fundsachen können per E-Mail gestellt werden.
Um Verluste zu vermeiden, können Wertgegenstände und Taschengeld beim Betreuer abgegeben werden.
Die Kinder erhalten im Ferienlager Vollverpflegung, die nach Ankunft der Busse im Ferienlager beginnt. Daher ist die erste volle Mahlzeit für Kinder, die nach der Mittagszeit eintreffen, das Abendessen. Bitte geben Sie Ihrem Kind ausreichend Verpflegung für die Anreise mit. Auf der Rückreise erfolgt die Verpflegung durch ein Lunchpaket des Ferienlagers.
Ein warmes Mittagessen lohnt sich meist nicht, da wir sonst die Tagesausflüge unterbrechen müssten. Daher erhalten die Kinder zum Mittag ein Lunchpaket und am Abend eine warme Mahlzeit. Die Teilnehmer des Ferienlagers erhalten eine Vollpension, die sich wie folgt aufteilt: Zum Frühstück erwartet die Kinder ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit allem, was dazugehört, wie Müsli, Cornflakes, Butter, Milch, Käse, Wurst, Marmelade, Brötchen und verschiedene Brotsorten, Tee und Kakao. Hier können die Kinder sich Brötchen oder Brot und auch Obst oder Gemüse für den ganzen Tag einpacken. Dazu erhalten sie nach dem Frühstück ein Lunchpaket, das zusätzlich zwischen 0,5 l und 1,5 l Getränke, eine Süßigkeit und Obst oder Gemüse enthält. Zudem haben die Kinder immer die Möglichkeit, sich zusätzlich Tee abzufüllen oder diesen vor Ort zu trinken.
Bei Heimweh suchen Sie bitte das Gespräch mit dem Lagerleiter oder dem Betreuer. Meist ist abzuschätzen, ob das Problem noch lösbar ist. Der Teamleiter wird Ihnen dann Lösungsvorschläge unterbreiten. Es ist vorteilhaft, für Kinder unter 12 Jahren eine Heimweh-Geld-zurück-Garantie zu buchen. Im Falle von Heimweh vermeiden Sie bitte, wenn nicht von unserem Personal empfohlen, ständige Telefonate mit dem Kind. Reagieren Sie nicht weinerlich tröstend, sondern besser so, dass Sie das Selbstbewusstsein stärken und Lust auf die kommenden Aktivitäten vermitteln. Vor allem in den ersten 24 Stunden ist es ratsam, den Kontakt mit Ihrem Kind auf ein Minimum zu reduzieren.
Viele neue Eindrücke müssen verarbeitet werden, und dies sollte weitgehend selbstständig geschehen. „Mutti“ kann nicht direkt helfen, wenn ein Kopfkissen fehlt, der Betreuer kann dies jedoch sofort lösen. Bitte geben Sie daher Ihrem Kind die Möglichkeit, sich ohne Ihre Hilfe an die neue Situation zu gewöhnen.
Die Postanschrift und Telefonnummer des Ferienlagers bzw. des Teamleiters werden Ihnen mit den Reiseunterlagen zugesandt. In Notfällen erhalten Sie Informationen zur Erreichbarkeit im Ferienlager unter der Nummer: 0361 / 2623644. Bitte versuchen Sie immer zuerst, den Teamleiter des Ferienlagers zu kontaktieren.
Jeder unserer Teamleiter ist mit einem Mobiltelefon ausgestattet. Am Tag der Anreise ist ein Telefonat meist nur schwer für alle Kinder zu realisieren, da die Zimmeraufteilung, das Kennenlernen, das Abendessen und organisatorische Dinge meist diesen Tag komplett ausfüllen. Zudem können wir aus Erfahrung bestätigen, dass Telefonate am Anreisetag das Risiko von Heimweh erhöhen. Daher geben wir mit besonderem Augenmerk auf unsere kleineren Gäste in den ersten Tagen nach der Anreise mehrfach die Möglichkeit zu telefonieren. Unsere Betreuer bieten hierbei Hilfe beim Finden von Nummern, Vorwahlen oder bei der Bedienung des Telefons an.
Hast du noch Fragen?
Patrick und sein Team helfen dir gerne weiter.

Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa-So 9-14 Uhr
Reiseübersicht
| Alter: | 6 - 15 Jahre |
| Unterkunft: | Jugendgästehaus |
| Verpflegung: | Selbstverpflegung |
| Betreuungsart: | mit Betreuung |
| Reiseveranstalter: | Leuchtturm Thüringen e.V |






















